weiter gehts!

Posted by mundm on 29 Juni, 2009 22:54

endlich geht's mal wieder weiter!

nur: nicht hier.

 der speicherplatz ist nämlich voll. 

deswegen, meine damen und herren, liebe mamas, 

http://zweimalwegundzurueck.rtwblog.de

wir sehen uns da!

tauranga

Posted by mundm on 26 Juni, 2009 10:34

tauranga - die h-wort-stadt Smile


tauranga ist ein zauberhaftes kleines städtchen am meer, allerdings mit zweifelhaften deutschkenntnissen..


wir verbringen hier ein paar organisations-tage:

wichtige papiere wurden nach deutschland verschickt, kreative wortspiele mit haien wurde erfunden, zu papier gebracht und ausgedruckt, ausgeschnitten und in karten geklebt.. zwischen all dem gerenne gabs öfters ein bisschen sushi und wir sind mal wieder die einzigen in der nachmittagsvorstellung im kino. ("last chance harvey", ganz nett eigentlich.)

der örtliche campingplatz war ein nettes kleines stück gras direkt an einer meeresbucht und hatte sogar seinen eigenen -beheizten!- pool.

"hier bleiben wir!" haben wir fast gleichzeitig beim besichtigen gesagt..

die tage plätscherten gemäßigt vor sich hin, zwischen internecafé, post und bücherei. hier erfahren wir, dass manfred seinen geburtstag mit einer sehr blaublütigen dame teilt!

(etwas recherche hat allerdings folgendes ergeben: die queen hat gar nicht am 1. juni geburtstag, er wird nur weltweit am 1. juni gefeiert, weil da nämlich die chancen groß sind, dass in england gutes wetter herrscht. nicht so in neuseeland, aber andererseits, in neuseeland sind die chancen auf gutes wetter zu jeder jahreszeit unberechenbar...)


und an einem schönen abend in der campingküche, es war ein montag, hat mann tatsächlich einen ring aus der tasche gezaubert, es gab bananenkuchen mit kerzen drauf zur feier des abends und tags darauf sieht man uns mit breitem grinsen durch die stadt traben.

wir erwandern uns einen vulkan, mount manganui, der zwischen stadt, strand und meer aufragt.

um den berg ist ein klassisches feriendorf entstanden, wie leergefegt in der nebensaison, nur eine gruppe jogger trabt an uns vorbei, ausgerechnet als wir den letzten bananenkuchen futtern. die armen.

man hat von oben einen schönen blick auf die stadt und die vielen wolligen vulkanbewohner.


das leben ist schön!

 

kiwis über kiwis

Posted by mundm on 13 Juni, 2009 04:51

puh, sind wir froh, als wir rotorua stinkenderweise hinter uns lassen und auf den neuen reifen gen küste fahren!

hier beginnt der allerfruchtbarste teil neuseelands und wir nutzen das, um was über die kiwi zu lernen. 

das hier ist die goldene kiwi, die inzwischen fast beliebter ist als die grüne.

wie immer sind wir fast die einzigen touris unterwegs und haben dann auch die ganze "kiwi 360°"- tour für uns alleine.

hier kommen sie also her, bevor sie bei uns im edeka stehen! wir haben dem guide erzählt, dass wir einige unserer sachen zuhause in diesen kisten lagern und er war sehr beeindruckt ;)

was ich ganz spannend finde: es gibt männliche und weibliche kiwi-pflanzen, einen mann auf sechs frauen, und im frühjahr werden extra bienenstöcke in die plantagen gebracht wegen..naja..ihr wisst schon..bienen und blümchen! :)

kiwis werden unreif geerntet und gekühlt halten sie sich dann bis zu neun monate. hier ist die grüne:

 

 

auf dem campingplatz, den wir finden schlafen ausser uns nur pflücker, die aus aller welt für die wochen der kiwi-ernte eingeflogen werden. 20 000 menschen arbeiten allein hier in der gegend, wenn es an die ernte geht!

nach dem aufwachen frühstücken wir früchte frisch vom baum: auf dem platz wachsen kiwis, feigen, feijoas und avocados. der besitzer schenkt und noch was spannendes: eine kiwano.

sieht so aus:

und schmeckt wie eine gurke, die auch mal obst sein will, ist auch leuchtend grün von innen!

wir mögen feijoas deutlich lieber und futter so viele wie wir können :)

stinkende stadt und beeindruckende krieger

Posted by mundm on 11 Juni, 2009 04:41

die stadt rotorua wurde nur aus einem einzigen zweck gebaut: um die heißen quellen vor ort touristisch zu nutzen.

deswegen ist es im umland auch nur als "touristen-stadt" bekannt und wirkt auf uns irgendwie..unecht.

was natürlich nicht davon ablenkt, dass die ganze stadt nach faulen eiern stinkt.

alle reiseführer behaupten, dass man sich nach ein paar stunden an den schwefelgeruch gewöhnt.

wir ja nicht.


rotorua ist auch fast die einzige stadt, in der man einblick in das traditionelle leben der maori bekommen kann - wenn auch touristenverträglich aufbereitet und massenkompatibel.

wir lernen ein paar nette leute beim hiesigen backpackerhostel kennen und machen gemeinsam einen maori-abend mit: man wird abgeholt und zu einem "dorf" gefahren, dann gibt es eine show und ein traditionelles essen aus dem erdofen, ein hangi.


es gibt eine handvoll maori-familien die den abend anbieten und wir machen einfach den, den unser hostel empfiehlt: mitai maori village.


und sind positiv überrascht. ja, es ist touristisch, aber mit viel humor und gar nicht, wie befürchtet, wie im zoo.

die mama der familie holt uns im minibus ab und steht später auf der bühne, john, einer der vielen cousins moderiert das ganze und führt uns mit viel humor durch den abend: wir sind der "stamm der vielen nationen" der seinen stamm besucht, müssen folgerichtig auch einen häuptling wählen, chief kyle aus kalifornien, der dann mit roten ohren dem chief des mitai-stamms ein friedensgeschenk überreicht und zum dank nicht umgebracht wird.

die krieger des stamms kommen im echten kriegskanu an

(müssen aber rückwärts wieder rausrudern, wir sind ja in einem künstlichen dorf mit extra dafür angelegten flüsschen - sie machen es aber sehr würdevoll.)

für den show-teil haben sie ein kleines theater mit dorf auf der bühne.

wir bekommen den rundumschlag in maori-kultur: tänze, lieder, waffen und instrumente, die gesichts-tätowierungen (moko), und einen berühmten kriegstanz, den haka.

hinterher stürzt sich der stamm der vielen nationen ausgehungert auf das superleckere buffett.


(exkurs erdofenessen: 1. loch graben. 2. heisse steine rein 3. eingewickeltes fleisch, dann kartoffeln und gemüse drauflegen 4. abdecken und erde drauf 5. einen halben tag lang warten 6. sich nicht überfressen, weil so lecker! unbedingt im heimischen garten nachmachen!)

zum abschluss gibt es einen nachtspaziergang mit glühwürmchen und maori heilpflanzenkunde, bevor uns die mama (jetzt heiser, die arme) wieder zum backpacker kutschiert.

sie erkrächzt uns, dass sie 70 gäste pro abend brauchen um auf null rauszukommen und dass es heute um die 130 waren, so viele wie die ganze woche noch nicht.


der abend wird abgerundet durch unsere neue kanadische freundin, (die ihr auf dem essensbild mit manfred sehen könnt) : sie präsentiert uns ihren schlafanzug, ein herrliches rosa-fleece-ganzkörperteil mit känguruh-taschen vornedran, über und über mit pinken herzchen bedruckt. sie besucht hier ihre tochter und trägt das rosa teil stolz gegen die kälte. fotos waren allerdings nicht erlaubt..


***

 

und: unsere tilla eiert.

 

was tun?

 

das hier:

 *seufz*

 


kochender matsch?!

Posted by mundm on 10 Juni, 2009 04:34


oberhalb von taupo aus geht's erst richtig los mit vulkangebiet und wir entdecken das im "hidden valley".

es sind einige kilometer umweg, aber nicht umsonst heisst es das "versteckte tal". der rundweg beginnt mit einer kurzen bootsfahrt zu einer kleinen insel, auf der die ganze vielfalt der geothermischen aktivität der erde zu bestaunen ist.

leider ist keiner der geysire geneigt, für uns wasser zu spucken, aber auch ohne ist es ganz schön beeindruckend.

wir bestaunen kochenden matsch

und stinkende tümpel,

und einen türkis-farbenen see in einer grotte, dessen chemische zusammensetzung prima ist, um schmuck und das silberbesteck drin zu reinigen.

das wasser ist so klar, dass man nicht wirklich erkennen kann, wo die oberfläche ist - sie warnen einen davor, trotzdem steht eigentlich jeder drin, bevor er bemerkt was mit der warnung gemeint ist. wir sind da keine ausnahme.

 

wir sind fast die einzigen touristen heute, was den bootsfahrer dazu bringt, mit uns eine kleine extra-tour auf dem fluss auszugeben!

wieder an land staunen wir, was hier so alles wächst..

ich habe übrigens welche mitgenommen und sie schmecken..interessant!


****


auckland, new zealand

Posted by mundm on 02 Juni, 2009 14:25

hallo an alle von den zwei alten herrschaften!
 
falls jemand das alljährliche wiegenfest zum anlass genommen hat, hier mal wieder vorbeizuschauen: 
herzlich willkommen!
 
es gibt nicht soo viel neues zu lesen, weil jefrau mit dem schreiben nicht hinterherkommt, 
aber wir arbeiten dran- 
 
im moment geniessen wir sonnige und klare herbsttage in der größten stadt neuseelands..
manfreds geburtstag haben wir auf dem skytower gefeiert,
dem höchsten turm der südlichen hemisphäre (jaja!)
 
kuchen hats auch gegeben, wie ihr seht, und wir haben ein paar nette freiburger getroffen, die mir geholfen haben das traditionell schwäbische geburtstagslied "viel glück und viel sägen" pünktlich um mitternacht vorzutragen...
 
ansonsten machen wir hier immernoch viele spaßige sachen: 
und werden die nächsten drei wochen lang noch neuseeland geniessen, bevor es dann am 28. juni weiter in die südsee geht.
 
..und in acht wochen sind wir dann auch schon wieder zuhause!
das wird schneller vorbeighehen als wir "heimweh" sagen können.. :)
 
aber jetzt wird erstmal mein großer tag zelebriert:
wir gehen lecker "eggs benedict" frühstücken!
und um mitternacht gabs ein kerzchen in einem timtam, genauso wie seinerzeit das yes-törtchen..
 
also, lasst uns wissen, wie es euch geht - wir freuen uns immer über mails !!
 
ganz viele grüße, 
legofred und marilas
 

 
 
 
 

taupo

Posted by mundm on 02 Juni, 2009 13:51

 

 

in taupo sieht alles doch nicht mehr so schlimm aus, es ist wärmer und unsere tilla beherbergt uns doch noch eine weile.

vor taupo liegt der tongariro national park mit der "schönsten tageswanderung neuseelands".

tja, wegen wintereinbruch geschlossen. fairerweise muss ich zugeben, wir waren nicht so sehr unglücklich drüber, statt stundenlang berge zu erklimmen klang lake taupo mit seinen heissen quellen einfach entspannter...

in taupo also finden wir ein nettes campingplätzle, eigentlich eine stufe zu edel für uns aber dank "happy camper deal" zu winterpreisen zu bekommen.

taupo ist mitten im vulkanischen gebiet am einem see gelegen, der 616 quadratkilometer groß und bei einer riesigen vulkaneruption vor 1800 jahren entstanden ist. (wie der bodensee, sagt manfred!)

schon beeindruckend, wenn man an diesem riesensee steht und sich das vorstellt!

 

überall hat es heisse quellen und thermalbäder, manchmal dampfts aus wiesen und wäldern..


bei einer wanderung zu den huka wasserfällen treffen wir - in winterjacken und mit mützen - auf einige leute in bikinis und badehosen. um die ecke ist eine der vielen öffentlich zugänglichen heissen quellen und die leute sitzen entspannt im flusswasser.

wir bleiben ein paar tage, bekommen auch endlich unsere einladungen geliefert und sind damit beschäftigt. ausserdem gibts ein kino!


neuseeländische kinos haben ein ausgeklügeltes preissystem: vor 17 uhr ist es billiger als danach, am wochenende ist es nochmal teurer und bei manchen filmen ist es wieder anders.

und dann gibt es noch die "kinotage", an denen alles immer billig ist.

es ist eine regelrechte kunst, rauszufinden welcher film wann zu welchem preis läuft.

das bringt einen schon in nette situationen, zum beispiel waren wir in nelson die einzigen erwachsenen in einer nachmittagsvorstellung von "monsters vs. aliens".


hier in taupo hat das kino nur zwei unterschiedliche preise, weswegen wir solche netten dinge machen können:

aufstehen,

frühstücken,

ins thermalbad mit tageskarte,

dann mittags ins kino (star trek mit 7 anderen)

und abends zum aufwärmen wieder ins thermalbad. sehr nett.

 

leider regnet es die meiste zeit - wobei, einige der bücher, die wir seit hunderten von kilometern spazieren fahren werden so endlich auch mal beachtet.

***



weg nach norden

Posted by mundm on 28 Mai, 2009 07:10

nach wellington hatten wir einen frust-tag in einer kleinstadt namens palmerston-north. es ist beihnahe zu kalt, um im auto weiterzuschlafen, aber etwas anderes können wir uns eigentlich nicht leisten, was uns die freundliche dame der touristeninformation in palmerston erklärt. jedenfalls nicht dauerhaft.

was jetzt?! erstmal entscheiden wir uns für das einfachste: was essen und weiterfahren.

eine weitere nacht auf einem kalten platz, und die erkenntnis ist nicht wirklich neu: ab nach norden und hoffen, dass es wärmer wird. ich weiß, ich beginne mich zu wiederholen..

unterwegs treffen wir den ersten von ab jetzt vielen regenbögen:


taupo soll unser ziel sein. und unterwegs fahren wir die "desert road", eine vulkanische wüste, die aber keine echte wüste ist, weil der regenfall zu hoch ist. aber sie heisst trotzdem wüste. ?!?

aber schee ischs.


wellington!

Posted by mundm on 28 Mai, 2009 02:10

wellington


wellington ist die hauptstadt neuseelands, hauptsächlich wegen seiner geographischen lage: in der mitte.

es hat ca. 300.000 einwohner, niedlich, oder?

auch hier stehen wir um 17.05 Uhr vor der geschlossenen touristeninfo, frisch von der fähre. der einzige unterschied zu den ländlichen kleinstadt-touristeninfos: die parkplätze sind nicht umsonst.

aber gut, wir finden ein nettes motor inn und stürzen uns ein paar tage ins stadtleben: markt, botanischer garten, konzert, museum (alles umsonst!) sushi und (gar nicht umsonst) nochmal "herr der ringe".

hier in wellington wohnt und wirkt nämlich peter jackson, der regisseur.

es erinnert mich ein wenig an die verehrung von thomas gottschalk bei uns in den 90ern. jeder kennt ihn, jeder mag ihn, jeder möchte auch mal bei "wetten dass..?"/ "herr der ringe" dabei sein.

in wellington hatten alle ringe-stars ihre häuser, hier haben sie fünf jahre lang gewohnt und gearbeitet.

wir gehen also einen tag lang auf die "ultimate movie tour", um auch ein bisschen sternenstaub abzubekommen.

es ist nicht ganz so professionell wie in queenstown (auch wesentlich preiswerter) aber mit viel liebe zum detail und humor. ted, besitzer der firma und tourguide fährt uns und drei andere backpacker mit seinem kleinbus durch die stadt und zeigt, was wo wie mal war. sein großer vorteil ist, dass sein bruder bei weta, peter jacksons produktionsfirma, arbeitet und ihn mit informationen aus erster hand versorgt. so erfahren wir, dass der regisseur vom neuen film "the hobbit" ein wirklich netter und umgänglicher kerl ist und dass die dreharbeiten 2010 anfangen sollen.


auch er hat all die kleinen geschichten parat, die einen staunen lassen, ich versuche sie euch kompakt im nächsten beitrag aufzuschreiben..

wir sehen alle möglichen dinge, von filmsets, die heute nur noch kiesgruben sind (hier stand die festung hellms klamm, und das set wurde später zu minas thirit umgebaut.)

und waldwege, die noch genauso aussehen wie zu den dreharbeiten vor fünf jahren.

ted ist mit selbstgemachten filmutensilien ausgerüstet, und so seht ihr uns hier als hobbits, die grade den berg runtergefallen sind:


wellington ist eine quirlige, alternative stadt, in der auch die bäume selbstgestrickte schals tragen:

ausserdem ist wirklich an jeder ecke ein kunstwerk zu bewundern, aus allen erdenklichen materialien, in allen farben und formen.

trotz der sonnigen tage sind die nächte ziemlich kühl und langsam machen wir uns sorgen, wie wir das mit tilla noch acht wochen schaffen sollen, wenn es konstant kälter wird.

wir schlafen ja ohne heizung, unter vier decken mit pullis an und sonjas schaf-wärmflasche an den füßen. meistens geht das auch, aber manchmal eben auch nicht. die lösung im moment für uns ist nichts neues: ab nach norden! auch wenn wellington noch unterhaltung für ein paar wochen bereitgehalten hätte...


fähren führen farben früher fort.

Posted by mundm on 24 Mai, 2009 01:51

picton heisst die kleine kleinstadt (ja, doppel-klein ist bebsichtigt.. :) von der aus die fähre nach wellington ablegt.

während der weg dorthin, der "queen charlotte drive" wirklich wunderschön ist

(muss er ja, bei dem namen!!) ist picton doch eher bescheiden- ein beispiel: es gibt ein kino, aber die letzte vorstellung des tages ist um 17.00 Uhr. danach werden die gehwege hochgeklappt und der anständige tourist hat auf der fähre zu sein.

merke: beim nächstenmal nicht in picton übernachten wollen!

wir freuen uns auf die fährüberfahrt: schöne aussichten auf den queen charlotte sound, innen bequem sitzen und vielleicht was lesen, ein bisschen was naschen, womöglich das bordkino besuchen..

in der realität saßen wir ziemlich schnell mit grünen gesichtern an einem kleinen tisch und haben versucht, ruhig zu atmen.

durch die nase.

gaaanz langsam.

der fettgeruch aus dem "restaurant" hat es nicht grade leichter gemacht. oder die amerikaner neben uns, die ungerührt burger und pommes gegessen haben, tellerweise, trotz des ziemlichen auf- und abs des schiffs.

oben an deck ging es etwas besser- nur dass es eisig kalt und der wind so stark war, dass man die kamera immer mit beiden händen umklammern musste, damit sie einem nicht aus der hand gerissen wird.

wenn man so will, kann man diese fährüberfahrt als meditationsübung betrachten:


bewegen sie sich möglichst wenig.

atmen sie tief und regelmäßig durch die nase.

konzentrieren sie sich auf ihr mantra: lass es bald vorbei sein, lass es bald vorbei sein, lass es bald...

am ende werden sie tiefen inneren frieden und dankbarkeit erleben: es ist vorbei! ich lebe noch!

trotzdem war die einfahrt in den hafen von wellington ziemlich spektakulär,

und als wir dann wieder in den bauch des schiffes zu tilla durften,

waren wir ganz aufgeregt und neugierig auf die große hauptstadt neuseelands!


 

***

ps: bis zur ersten juniwoche hier unsere postadresse:

 

m&m's

c/- Postoffice Coromandeltown

(will be in to collect)

3581 Coromandel

New Zealand
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wir, das sind M und m, schon ne weile zusammen und bis juni sind wir in neuseeland unterwegs! hurrah!


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